Strandgut, n.

I an den Strand (I) angeschwemmter Gegenstand; insb. aus Schiffbruch
  • hertoch B. lavede ... dat he to keinen tiden wolde de strantguder nemen, welke ... he bet anher, wen jemands unwedders halfen an sin land strandede, genamen hedden
    um 1537 Kantzow,PommChr.(Gaebel) 32
  • vanden strantguederen sal een yegelick mogen bergen ende ontfangen zijn barchloon
    16. Jh. VerslOudeR. 4 (1903) 586
  • daß in unserm lande ... wegen der strandguͤter allerhand confusion und unordnung eingerissen
    1669 CStSlesv. I 586 Faksimile
  • [der krieges cammer lieget ob] bey verkaufung und administrirung derer strand-guͤther nach ihrer pflicht zu verfahren
    1746 HistBeitrPreuß. II 324 Faksimile
  • [daß] niemand anderß als großfürstl. unterthanen ... befugt seyn sollen, strand-guht zu bergen
    1751 ZSchleswHolst. 74 (1950) 485
  • von den geborgenen strand-guͤtern wird koͤnigl. majest. ein drittel berechnet, ein drittel den bergern zugewandt und ein drittel den eigenthuͤmern, falls sie sich in jahres-frist melden, restituiret
    1757 CCHolsat. Nebenbd. II 1660 Faksimile
  • die aus den oͤffentlich verkauften strandguͤtern geloͤsete kaufsumme wird an den hinreichend ligitimirten eigenthuͤmer [abgeliefert]
    1806 v.Berg,PolR. V 235 Faksimile
II am Strand gelegener Landbesitz
  • nachdem die gottseeligen vier gebrüder ... das haus zu S. und alle lande und strandgüter in vier theile getheilt haben
    1568 Kurland/Sehling,EvKO. V 121 Faksimile