Streu, f.
Streu, f.
I
(lockeres) Gemisch zum Ausstreuen (zB. aus Rinde, Stroh, Laub); insb. für den Stall und menschliche Schlaflager; auch das Schlaflager
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[so] hausrat, khuchl, gschir, hey, strey und der gleichen ding gepfenndt und die pfanndt geschätzt worden seindt, so soll der drittail ... der schätzsuma ... abgeenSalzbLO. 1526 Bl. 36v
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dieweil ... in vnserm fürstentumb an ainem ort hew vnd strey mit schwerer kostung, dann an dem andern zů bekomen ist, derohalber dann nit allain im habern, sonder auch der fůterey vnd stalmuͤt halber, ains ordenlich bestimbten satz von noͤten istBairLO. 1553 IV 4, 1, 2 Volltext (und Faksimile)
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wer strauw, heüw, mist, streüwj ab den hueben verkaufft, soll iedes mahls von iedem fueder zechen pfund verfallen sein1560/69 Schauberg,Z. 1 (1844) 132 Faksimile
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sollenn vnnsere schulttheissenn nebenn den stromeiernn, hoiffmann, voigt, vnnd treschernn ein besonders kerbholtz haltenn, was vnnd wie uiell stroes vonn jeder gattung fruchtt ... vfgebundenn, item was auch wieuiell strew vnnd kabe vnns gefallenn sey1574 HessSamml. I 431 Faksimile
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hai, strei was nicht auf die wurzen steet, ... daß ist alles varnuß16. Jh. ZRG.² Germ. 23 (1902) 280 Faksimile
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das kainer von seinem güetl ... hei oder strei ... kainem auslender, nit verkaufen [soll]1602 NÖsterr./ÖW. XI 414 Faksimile
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wegen verschaffung deß vorraths an haffer, hew vnd strew soll vnser stallmeister ... auß vnser rent-cammer eine designation empfangenSeckendorff,Fürstenstaat (1656) 354