Stubbe, m., f., Stubben, m.

Baumstumpf; Pfahlstumpf
  • wanne dat holt aue is, zo schullet de stubben vnd de grunt myd synen tobehoringen ere vnd eres closters bliuen. men ze schullet de stubben vtroden vnd van de gruͮnd acker maken laten
    1396 BrschwHzgUB. VIII 101
  • dat gie von beiden parten luden dar bie nhemen und laten noch nha den olden palen graven; wurden denne de olden stubbe gefunden, dar moge gie jw von beiden parten nha richten
    1544 RevalRatsurtb. 137
  • es sollen auch keine grosse baͤume zu nutz- oder bauholz also gefaͤllet werden, daß die stubben uͤber der erden bestehen bleiben
    1616 Dähnert,Samml. III 837 Faksimile
  • stubbe, strumpf, der stumpf eines abgehauenen baums oder abgebrochenen pfahls, der noch in der erde steht ... een voder stubben: ein fuder feuerholz von dergleichen stuͤmpfen oder wurzeln
    1770 BremWB. IV 1074 Faksimile
  • daß saͤmmtliche beamte ... unter vorgedachten ihnen festgesetzten jaͤhrlichen etats-brennholz-quanto den sechsten theil in stubben annehmen und solche aus den jaͤhrlichen schlaͤgen zu raden schuldig seyn sollen
    1770 Moser,ForstArch. IV 120
  • daß die stucken oder stubben beym faͤllen des weichen nadelholzes ... nicht uͤber einen halben fuß uͤber dem erdboden stehen bleiben
    1779 Moser,ForstArch. V 186
  • wer ... den stamm dergestalt abstaͤmmet, daß das stubben-ende mehr denn sechs zoll uͤber der erde verbleibt, soll fuͤr jeden uͤber sechs zoll gefundenen stubben zwoͤlf groschen preuß. strafe erlegen
    1795 NCCPruss. IX 2651 Faksimile