Sudbuch, n.

auch Südde-
ein Protokollbuch in einem Salzwerk; auch die buchführende Verwaltung
vgl. Sud (I)
  • zum fall bey dem auswerffen zwischen einem anschaffer, dann dem pfieselknecht, so wurff, im zehlen ein irr ... verhanden, solle obanschaffer deßwegen sich zum verwesamt und sudbuch verfügen, und daselbst den pfiesel, aus welchen geirret worden, fleißig zu probiren begehren
    1614 Lori,BairBergr. 393 Faksimile
  • [den unmündigen Erben soll] ein anderer aus dem collegio der saltzbeerbten, welche denen kindern mit naͤchster verwandschaft zugethan ist oder per majora vota dazu benennet wird, in denen suͤddebuͤchern ihren namen verleihen
    1692 WestfMag. 1 (1784) 3/4 S. 158
  • vor ausfertigung der neuen suͤdbuͤcher
    1692 WestfMag. 1 (1784) 3/4 S. 159