Tagstatt, (Tagstätte), f.

auch Tage-; mnd. -stede
Versammlungsort, Ort für Tage (V od. VI); auch die Versammlung selbst
  • da sy gesprechis phlegin an ir gewönlichin tage stad
    1378/79 Westphalen,Mon. IV 670 Faksimile
  • wan ein bischop syn cappitell, edele manne, rytterschop vnd rede vp da Larerbrock iffte andere dachstede vorscreue
    14. Jh. Nieberding,GeschMünster III 15
  • de Ditmerschen hebben den vnsen dat jegen recht vnde reddelicheit mit walt affgedrungen ..., alse wi ... to velen daghsteden vnde tiden ... hebben vorwordet
    1447 DithmUB. 58 Faksimile
  • so hadden desulven 6 wendisschen stede de stad Groningen ... vor ene dachstede uterkoron, dat ok ere wedderparth, de van Hollanth etc., mede bewillet hadden
    1463 HanseRez.² V 223 Faksimile
  • wii hadden am latesten ene dachstede tome Kiile to lestende vorramet, alle schelinge twisschen uns unde den unsen im hartochriike to Sleszwiik ... wesende to vorvligende, dar wii ok etlike unser vrunde mede to gebeden hadden, unde geachtet, juw unde den gemenen seesteden dar to worden to wesende
    1469 HanseRez.² VI 208
  • dat den schedesheren de zake to swar to wesende beduchte uppe der sulven dachstede recht darup to sprekend
    1469 SchleswHUSamml. IV 276
  • dat ... is besproeken, ghedeghedinget unde ghesloeten up ener vruntlichen daghestede by deme U.
    1477 OstfriesUB. II 89 Faksimile
  • wenner wy vp velige dagestede vorschreuen werden
    1546 DithmUB. 136 Faksimile