Tagürte, f.
Tagürte, f.
I
Mahlzeit (im Wirtshaus) bei Tage; Mittagsmahlzeit
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das hinfür niemandem andern in kain kind, das im denn worden ist, schencken sol weder in siner zunft noch davor denn schlechtengtlich ungevarlich in dem tag mit der tagúrten1444 ZGO. 14 (1862) 493
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der dem andern ein kind aus der taufe hebt, der, selbe soll seinen gevatter nicht zu haus laden, sondern ihm allein helfen schenken aus der stube, worin der gevatter geselle ist, mit einem mahle und mit einer schlechten tagürteAnf. 16. Jh. J. Bader, Bad. Landes-Gesch. (Freiburg 1834) 413
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wann die tagurtin oder -zech uf den stuben us sind, das dann darnach ... kain nachirtin oder -zech mer gehalten werden soll1533 Lindau/Sehling,EvKO. XII 190 Faksimile
II
(Anrecht auf) Verpflegung am bzw. pro Tag
bdv.:
Tagkost (I)
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hed ein amptman die tagürti und soll sonst nit wyter uf myne herren zeren1552 SchweizId. I 495 Faksimile