taufen, v.
taufen, v.
taufen (I) lassen
in der Täuferbewegung: (kirchlich unautorisiert) (an jm.) eine Erwachsenentaufe vornehmen (und diesen so in die Gemeinschaft der Täufer III aufnehmen); getauft sein durch Erwachsenentaufe in die Gemeinschaft der Wiedertäufer aufgenommen sein
von einer Kirchenglocke: weihen und mit einem Namen versehen
bei der Gesellen-, Seeleutetaufe uä.: jn. im Rahmen eines (entwürdigenden) Rituals in Wasser untertauchen; idR. verbunden mit einer geselligen Zusammenkunft; insb. als Handwerksbrauch beim Übergang eines Lehrlings in den Gesellenstand
beim Hexereivorwurf: (durch eine Art pervertierter Taufe) in den Teufelsbund aufnehmen
jn./etw. im Wasser untertauchen, eintauchen
(mit Weihwasser) besprengen
Getränke (in betrügerischer Absicht) mit Wasser strecken, panschen
(einem Schiff) einen Namen geben; etw. als etw. benennen, bezeichnen
Taufen, m.?
Taufen, m.?
Rinne, Gleitbahn für Baumstämme