Taufgote, m., f.

auch -göte
I wie Taufpate (I) bzw. Taufpatin
bdv.: 1Gote (I)
  • uff dye zytt hatt H. ..., der wirt zum Schwert, dye 6. frowen gennon, und frow 6 ist min duffgottan
    1520/29 QSchweizG.² I 4 S. 150
  • soll hinfüro niemands mer zů dem sacrament deß hailigen taufs nit mer dann ain oder zwen taufgötti und ain taufgotten nemmen und erbitten
    1587 ÜberlingenStR. 507 Faksimile
  • [Übschr.:] von straf deren, so mit ihren gevatteren, taufgöttin oder blutsgefreundten bis in vierten grad fleischlich sündigen
    1617/1748 LivenenStat. 156
  • zum tauff-goͤtten herrn H.
    1732 Hoheneck II 34 Faksimile
II Patenkind, wie Taufpate (II)
  • das einest ain erzbischof und churfürst von Menz seinem taufgöte, eim landtgrafen von Türingen, das landt zu Hessen ... im tauf ingestrickt
    1558/66 ZimmernChr.² I 62
III wie Taufpate (III)
  • das wir [Münchner Leinweberzunft] jehnige khnappen und gesöllen ..., welche handtwerks brauch nit getauft worden sein, noch ihre taufgotten oder khnappenboden benambsten khinden, kheineswegs für fürdermessig noch passierlich halten
    1668 BayrJbVk. 1958 S. 118