Teichgräber, m.

(umherziehender) Arbeiter, der Teiche (I) und Gräben anlegt, ausbessert und reinigt
  • die frömbden ußlendischen pfaffen beschiktend die äbt allenthalb ... wie man ietz knappen und tichtgraber und kriegsknecht bestelt
    1533 v.Watt,DtHistSchr. III 514
  • die teichgreber, terboͤrner, holtzfloͤsser ... sollen nicht lenger als 2 wochen on meister vnd herrn sein
    PreußLO. 1577 Bl. 35v Faksimile
  • man hilt im mholhoffe einen teichgreber, der muste uberal bessernn, wo es vonnötten war
    1578 Nostitz,Haushaltb. 143 Faksimile
  • [wir thun vnsern vnterthanen aufflegen,] keine landsknechte, teichgreber, frembde pracher, betler oder lediggenger ... nicht mehr zu hausen
    1589 CCMarch. V 5 Sp. 18 Faksimile
  • dieweiln sich offt zugetragen, daß sich die teichgraͤber auff ... boͤse thaten ... begeben, als sollten sie von deßwegen jhre fürdernuß und geburtsbriff ... mit sich tragen
    1627 BöhmLO. T 35 Faksimile
  • solle die gmain den pach ... alle jahr mit der roßschwemb ... sauber raumen, da sie solches aber nicht thuen wolten, sie ... durch teüchtgraber selben zu raumen verlaßen
    1660 NÖsterr./ÖW. VIII 122 Faksimile
  • sollen zu ausfuͤhrung solcher werke [neue graben zu machen] erfahrne ingenieurs oder wenigstens verstaͤndige teich-graͤber gebraucht werden
    1773 WestpreußPR. II 145 Faksimile