Tiene, f.

kleine Tonne, Bottich, Kübel; ua. als Messgefäß und bei der Brandbekämpfung
  • dat elc beckere ende elc brouwere hebben sal een thine, enen thijnboem ende enen eemer, water mede te sceppene
    Mitte 14. Jh. CoutAnvers I 24 Faksimile
  • von eyner tunne boter 2 pen., ... eyn tyne boteren 1 pen.
    Ende 14. Jh. BerlinStB. 10 Faksimile
  • 4 tonnen pulvers, 1 tyne mit loten czu den buchsen
    1410 DOrdGrÄmterb. 767
  • salmen draff meten mit eenre volre alder tynen, bij x sc.
    um 1415 NijmegenStR. 54 Faksimile
  • dat de her mester hebbe vorboden den russen missinges tuch, drath, ketell, thyn unde gelike waere
    1509 HanseRez.³ V 493
  • worden die gildebroeders gehouden te commen ter naester brandtrappe, aldaer den brandt alsdan geschiet, met haer tingen ende andere gereetschap, ten brande behorende
    16. Jh. UtrechtGilden II 479 Faksimile
  • daß die ledigen tienen und andere wasser-gefaͤsse gleich wieder gefuͤllet und zum feuer gebracht werden
    1707 CCMarch. V 1 Sp. 205 Faksimile
  • ein jeder fuhrmann, buͤrger oder der eximirten knecht, welcher spritzen oder tienen mit wasser bringt, muß solche dahin fuͤhren, wo es der dazu verordnete feuerherr haben will
    1778 Krünitz,Enzykl. XIII 106