Torweg, m.

(unter einem Gebäude hindurchführende) Hofdurchfahrt, Tordurchfahrt oder -gang; auch der dazugehörige Weg
vgl. 1Tor (II)
  • et iij sol. gift he van deme doreweghe, de in sinen hof gheyt unde dor den hof hen
    1320 BrschwUB. II 508 Faksimile
  • so wor twe hus ... hebbet to samede unde muren maken scholen twischen en ..., wer dar ok en dorwech edder en waterlosinghe dar schal id umme gan alle dat de radmanne deleden
    1433 BremStR. 465
  • A. ... had gegebin C. ... dy gerechtikeit, dy sy hatte an orem hofe ... als nemlich den torweg vnde eyne schune an dem hofe
    1437 HalleSchB. II 451 Faksimile
  • frage: wo lange schal de ene husman dem anderen vor deme rechte dinkkundinge doen. antwort: dat schal he des avendes mit twen lofwerdigen husseten husluden bi schinender sunnen doen laten; is ohme dat afgelegen, so schal he dat dre dage to vorne doen, vnde laten dat int recht tugen edder bringen ein warteken alse ein spon uth sinem dorwege edder ramen in dat recht
    1554 Dittmer,Sassenrecht 118 Faksimile
  • topf-scherben, unflätereien und dergleichen auf die gasse zu werfen oder vor anderer leute thüren oder thorwege ... auszuschütten [wird untersaget]
    1763 HannovGBl. 9 (1906) 37