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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Präskription

Präskription

, f.

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I häufig in verdeutlichenden Paarformeln
Verjährung
Sachhinweis: HRG.1 V 734-737
  • ghij sult weten dat men dairtegen geen possessie oft prescriptie dijen tijt geduerende vercrijgen en can
    1496 CoutBrab. II 2 S. 80
  • es sol auch der antwurter von der zeit an des gepots eyniche prescription oder verierunge nit gebruchen, sunder die citation sol die prescription hiemit interrumpiren
    FrankfRef. 1509 fol. 4r
  • muchte also keines weges in dussem falle prescriptio stede hebben, wile van ohme und sinen vorfharenn tanquam malefidei possesoribus de rente gefurdert [wurde]
    1526 LübRatsurt. IV 373
  • eyn lange im rechte vorjarte prescription 
    1543 LübRatsurt. III 330
  • 1544 Carinthia I 103 (1913) 184
  • prescription oder verjerung
    1545 B. Amerbach/Matzinger-Pfister,Paarformel 93
  • wann ainer keinen titel vmb einen seruitut auf frembden gründen fürzůzaigen hat, vnd sich allein des alten herkommens vnd langer verjaͤrung oder prescription betragen will, so würt im rechten diser vnderschid geordnet [folgt Unterscheidung der Servituten]
    1546 Perneder,Inst.(1546) 34r
  • [Übschr.:] von prescription vnd ersitzung farender hab ... von prescription ligender vnbeweglicher guͤter ... was zů der prescription der drey, auch zehen vnd zwainzig jaren gehoͤrig ... von prescription der lengsten zeit, von dreissig vnd viertzig jaren her ... von prescription der geistlichen vnnd kirchen guͤter
    1546 Perneder,Inst.(1546) 37vff.
  • prescription sůch oben ersitzung etc.
    1546 Perneder,Inst.(1546) Register s.v.
  • es lauffen auch die gemainen verjaͤrung der zehen oder zwaintzig jar wider keinen pupillen. aber die prescription vnnd ersitzung der dreyssig vnd viertzig jar haben wider dieselben wol stat
    1546 Perneder,Proz. 94v
  • [Übschr.:] von verjehrung und prescription wider der kirchen und göttlicher milder sachen, schuld oder güter
    1570 Mecklenburg/Sehling,EvKO. V 241
  • [die Kriegsbefestigung] vnderbricht vnd verhindert ein jeglich verjaͤrunge vnd prescription, auch vor einem wilkuͤrlichen richter
    TeutschForm. 1571 40v
  • welicher aber under den abwesenden mit gerechtem titl und guetem glauben seine güeter ... zwainzig jar innhat und besizt, der soll ain genüegsambe gewöhr und praescription erlangt haben
    1601 Vorarlberg/ÖW. XVIII 76
  • [Übschr.:] von praescription, verjärung, ersizung, nuz und gwehr der güetter
    1616/29 OÖLTfl.(Strätz) III 34
  • es sein aber die haab und güetter, so durch praescription und verjärung erlangt mögen werden, dreyerlei: etliche bewegent und fahrendte, etliche unbewegent und ligent, etliche sein sprich, recht und gerechtigkhaiten, jura et actiones genandt
    1616/29 OÖLTfl.(Strätz) III 34 § 2
  • [Übschr.:] von praͤscription und verjaͤhrung. art. 1. wegen des gemeinen nutzen, damit das hadern und zanken ein ende habe, und die eigenthuͤmliche gerechtigkeit der guͤter nicht ewig ungewiß ... sey, sondern ihre ... bestimmte zeit haben moͤge, nach welcher dieselben nicht weiter koͤnnen angefochten ... werden, hat das goͤttliche und gemeine recht die präscriptiones und verjaͤhrungen zugelassen
    1650 EstRitterLR. 388f.
  • [Übschr.:] von der praͤscription [bei Wechseln]
    1750 AltenburgSamml. III 440
II Zeitraum, in dem ein Recht verjährt
  • to sollicher velberurter hantscrifft, de by na 14 yar und also aver eyne halve prescription olt were
    1545 LübRatsurt. III 477
unter Ausschluss der Schreibform(en):
unter Ausschluss der Schreibform(en):